BROSCHÜRE ZUM 6. JULI 1981
Der Zweckverband Staatliches Gymnasium im Würmtal

 

[ << Zurück ] - [ Index ] - [ Vorwärts >> ]

Der Zweckverband Staatliches Gymnasium im Würmtal

Seit Beginn der Siebzigerjahre zeichnete sich der Bedarf für ein drittes Gymnasium im Würmtal ab. Das Kurt-Huber-Gymnasium in Gräfelfing und das Otto-von-Taube-Gymnasium in Gauting waren an der Grenze ihrer Kapazität angelangt. Außerdem wurde der Ruf nach einem mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium immer stärker - ein Ausbildungszweig, den die beiden bestehenden Gymnasien im Würmtal nicht anbieten.
Die Regierung von Oberbayern wandte sich 1972 an die Landkreise München und Starnberg mit der Bitte, geeignete Maßnahmen zum Bau eines weiteren Gymnasiums einzuleiten. In einem interkommunalen Ausschuß suchten die Gemeinden Krailling und Planegg gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten. Im gleichen Jahr konstituierte sich ein Förderverein, der entscheidend dazu beitrug, daß die Notwendigkeit eines weiteren Gymnasiums allseits anerkannt wurde. Obwohl die Finanzierung nach Art. 4 Abs. l des Schulfinanzierungsgesetzes Sache der Landkreise ist, war allen Beteiligten klar, daß bei der Vielzahl weiterführender Schulen, die in den letzten Jahren gebaut wurden oder noch im Entstehen sind, die Landkreise mit dieser Aufgabe überfordert wären. Letzten Endes hätten die Gemeinden über eine dann notwendige Erhöhung der Kreisumlagen die Kosten wieder aufgebürdet bekommen. Krailling und Planegg, später auch die Gemeinde Neuried, waren daher bereit, zusammen mit dem Landkreis München einen Zweckverband gemäß Art. 18 des Gesetzes über Kommunale Zusammenarbeit zu gründen mit dem alleinigen Zweck, gemeinsam ein drittes Gymnasium im Würmtal zu bauen. Der Landkreis Starnberg, dem die Gemeinde Krailling angehört, trat dem Zweckverband aus grundsätzlichen Erwägungen nicht bei, beteiligt sich aber am Finanzierungsanteil Kraillings.
Nach langwierigen Verhandlungen und Beratungen in den kommunalen Gremien kam es 1975 dann zur Gründung des Zweckverbandes Staatliches Gymnasium im Würmtal. In der konstituierenden Sitzung am 30. April 1975 wurde Planeggs Bürgermeister Richard Naumann zum Vorsitzenden gewählt. In seiner Amtszeit wurde der Architektenwettbewerb durchgeführt und die Kaufverhandlungen für das Schulgrundstück wurden zu einem erfolgreichen Abschluß gebracht. Seit 20. Juni 1978 ist Ladislaus Wolowicz, 1. Bürgermeister von Neuried, Vorsitzender des Zweckverbandes. Er konnte, aufbauend auf die hervorragende Vorarbeit seines Kollegen Naumann, im April 1979 mit dem Bau des Gymnasiums beginnen.

Organe des Zweckverbandes

Vorsitzender:Ladislaus Wolowicz
1. Bürgermeister der Gemeinde Neuried
Stellvertreter:Dr. Joachim Gillessen
Landrat des Landkreises München
Stellvertreter:Helmut Schreyer
1. Bürgermeister der Gemeinde Krailling
Geschäftsführer:Klaus v. Stockhausen
Geschäftsstelle:Brigitte Plischke
Planegger Straße 2
8027 Neuried, Tel. 751071
Verbandsräte:
Landkreis München:Dr. Joachim Gillessen
Karl Tabertshofer
Dr. Peter Gantzer
 
Stellvertreter:
Dr. Engelbert Kupka
Dr. Günther Schuppler
Gerhard Wenger
Geimeinde Planegg:Richard Naumann
Vorsitzender vom 30.4.1975 bis 20.6.1978
Dr. Jorinde Krejci
Kurt Exner
 
Stellvertreter:
Marianne Darr
Ruth Frank
Walter Roth
 
Gemeinde Krailling:Helmut Schreyer
Fraz-Xaver Schmid
Franz Fütterer
Wilhelm Mahler
Anton Huber
 
Stellvertreter:
Günther Hauf
Helmut Seibert
Konrad Siebler
Petra Schaefer
Hans Wagner
Gemeinde Neuried:Ladislaus Wolowicz
Karl-Heinz Dippold
 
Stellvertreter:
Ernst Federl
Dr. Josef Hederer
ausgeschiedene
Verbandsräte:
Fritz Baumgartner, Neuried
Rudolf Beißwanger, Planegg
Peter Bosenius, Krailling
Werner Funke, Krailling
Gottlieb Grum, Planegg
Josef Hallinger, Planegg
Dr. Wolfgang Hansen, Krailling
Ludwig Horvath, Neuried
Johann Baptist Huber jun., Krailling
Rudolf Kammerbauer, Neuried
Horst Keese, Neuried
Dr. Dieter Leibrecht, Krailling
Dr. Helmut Richter, Krailling
Günter Riermaier, Planegg
Anton Walser, Landkreis München
Hans Winter, Landkreis München

[ << Zurück ] - [ Index ] - [ Vorwärts >> ]

 
Sämtliche Texte, Grafiken, Multimediadateien sowie der Quellcode sind Eigentum von FLG-Online oder seinen Autoren. Jegliches Material darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung von FLG-Online weiterverwendet werden. Bei Fragen oder Problemen bitte an webmaster@flg-online.de wenden.